eShops
eShops lassen sich nach einer Usability-Optimierung besser bedienen. Dabei wird vor allem eine Reduzierung der Kaufabbrüche und eine Beschleunigung des Bestellvorgangs angestrebt. Die Optimierung hat zum vorrangigen Ziel, die Gebrauchstauglichkeit des eShops zu verbessern. Spielte bei der Gestaltung der Bildschirmmasken bislang oftmals nur Ästhetik oder Funktionalität eine Rolle, gewinnt jetzt durch die Usability der Aspekt der Bedienerfreundlichkeit an Bedeutung.
Entscheidende Faktoren für die Performance eines Kauf- oder Mietshops sind vor allem die Position des Warenkorbs und der Ablauf des Bestellvorgangs. Diese Merkmale sind vom Hersteller der Shop-Software häufig nur nach Funktion und Design, nicht jedoch nach Bedienerfreundlichkeit festgelegt.
Eye-Tracking liefert detaillierte Ergebnisse
Shop-Beispiel:
Das Bild vom Shop eines Spezialisten für Motorradbekleidung zeigt den Blickpfad einer 26-jährigen, im Umgang mit Shops geübten Testperson. Die blauen Kreise stehen für die Blickpunkte. Je größer der Kreis, umso länger die Betrachtungsdauer.
Artikelsuche über Katalog
Das Foto eines Kataloges für Bürobedarf zeigt den Blickpfad einer Testperson bei der Aufgabe, einen Artikel auszuwählen. Auffällig ist, dass der Benutzer nur in wenigen Fällen die ganze Zeile liest, sondern vorwiegend nur die ersten Wörter.
Shop-Software
Was für Endanwender in eShops gilt, lässt sich auch auf Betreiber von Shops übertragen. Auch für sie müssen das Einrichten und die Produktpflege schnell und einfach bedienbar sein, um stets mit einem aktuellen Angebot online zu sein. Hersteller von Shop-Software stellen mit den verfügbaren Vorlagen im „Werkzeugkasten“ der Shop-Software bereits die Weichen.
